Antik richter&richter
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Ausbessern:  Haufig wurde früher weisse Spachtelmasse verwendet; diese mit Stechbeitel oder Schraubenzieher entfernen.  Verkitten:mit Holzkitt (Z.B. von Zweihom oder Clou) In allen Frabtönen erhältlich jedoch ist zu beachten, dass sich die  Farbtöne nach dem frischen Holz richten. So sollte man bei gelaugter Fichte/Tanne den Farbton Teak verwenden. Sollen  die Holzflächen gebeizt werden entsprechenden Holzkitt-Farbton verwenden. Eingetrockneter Holzkitt wird mit  Nitroverdünnung wieder geschmeidig.  Holzkitt auftragen (bei tieferen Stellen schichtweise) trocknen lassen und schleifen.  Wachsstangen/Tischlerwachs sind ebenfalls In allen Farbtönen erhältlich.  Vor dem Verarbeiten etwas anwärmen damit das Material geschmeidig wird.  Praktisch zum Ausbessern bei lackierten/gewachsten Möbelstücken, da kein Nachschleifen notwendig ist. Eine andere Möglichkeit ist auch das Mischen von Schleifstaub und Lack zum Verschliessen kleinerer Risse oder Löcher.  Risse: kleinere Risse mit Holzleim füllen; eventuell mit einer Leimflasche hineinpressen oder einen dünnen Span zur Hilfe  nehmen; anschliessend mit Hoizkitt verschmieren;  bei stärkeren Rissen empfiehlt es sich dünnes Spanholz mit Holzleim einzusetzen; eventuell sollte vorher mit einer  Funiersäge, Oberfräse oder Handkreissage der Riss gleichmässig geöffnet werden. Günstig ist ein von der  Maserung/Farbton passendes Stück einzusetzen.  Ersetzen: Zerstörte Holzteile (durch Feuchtigkeit, Schädlinge u.ä.) durch passendes Holz ersetzen. Hilfreich Ist hierbei  eine Oberfräse oder Handkreissäge.  Leisten, Verzierungen aller Art, Mobelfüsse u.a. sind im Fachhandel erhältlich.  Um neues Holz dem alten Holz anzupassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten (siehe Oberflächenbehandlung").  Leimarbeiten: Gelöste Leimverbindungen müssen neu verleimt werden. Gelockerte oder lose Teile möglichst  weitgehend auseinanderfügen, alte Leimreste entfernen und mit Holzleim wieder zusammenfügen. Zum Pressen sind  Holz- oder Eisenzwingen unersetzlich. Die Trocknungszeit ist je nach Leim, Temperatur und Holzart unterschiedlich, sie  kann zwischen 2 bis 8 Stunden dauern. Überschüssiger Leim ist am besten nach kurzer Antrocknungszeit mit einem  scharfen Beitel zu entfernen.  Schleifen: Geräte: Schwingschleifer, Excenter-Schleifer, Bandschleifer  Schleifpapier: für grobe Arbeiten auf Massiv-Holz 80er bzw. 100er Körnung (vorteilhaft auf Kunstharz-Papier); für feines  Schleifen 100er, 120er - 180er Papier verwenden.  Bearbeitung:  Vor dem Schleifen zuerst alle Ausbesserungsarbeiten am Holz durchführen; eventuell Leisten und  Zierteile entfernen.  Grobes Schleifpapier z.b. 80er / 100er Körnung für sehr rauhe oder grundierte (gebeizte) Massivholz-Flächen verwenden  (Band- oder Schwingschleifer).  Körnung ab 120 (Schwing- oder Exenterschleifer) für glatte Flächen verwenden. lmmer in Richtung der Holzmaserung  schleifen!  ,,Kringelbildung" besonders beim Schleifen mit groben Papier lassen sich beim Nachschleifen mit feinerem Papier 100er  bis 180er entfernen. Eventuell mit der Hand in Holzmaserungrichtung nachschleifen. Das Schleifpapier sollte während der  Arbeitsgänge scharf sein, da sonst die Fasern nicht abgeschliffen, sondern nur niedergedrückt werden. Die Fasern  richten sich beim Beizen, Tönen und Grundieren wieder auf und es entsteht eine unsaubere Oberfläche. Je feiner der  Endschliff, desto schöner wird die Holzoberfläche.  Weiter